Die Geschichte des Kinder- & Jugendhilfezentrum Fürth GmbH:

Ein Blick zurück in die Geschichte des KJHZ soll die heutige Haltung unseres Hauses nachvollziehbar machen und den Geist des KJHZ auch in Zukunft weiterleben lassen. Im Mittelpunkt steht dabei die Philosophie unserer Gründerin Frau Harrer. Uns leitet der Wunsch, Altes in Neuem zu integrieren und beides miteinander zu verbinden. In den Jahren 1988/89 wurde durch das Jugendamt der Stadt Fürth begonnen, die Sozialpädagogische Familienhilfe modellhaft zu entwickeln. Als Träger wurde eigens der Verein Praxis für Familienberatung e.V. gegründet. Frau Harrer übernahm Anfang 1989 die Leitung des Vereins Praxis für Familienberatung e. V. und begann mit vier Kolleginnen die Sozialpädagogische Familienhilfe in Fürth aufzubauen. Im Dezember 1997 machte Frau Harrer sich mit ihrer Praxis für Gruppen- und Einzelberatung selbständig und bot dem Jugendamt der Stadt Fürth Hilfen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz an. Sie hatte sich entschieden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen, um sich stärker an den konkreten Bedürfnissen der Klienten und der Kostenträger orientieren zu können und die Klienten nicht nach konzeptionellen Gründen aussuchen zu müssen. Philosophie und Haltung Aufgrund ihrer bisher gesammelten Erfahrungen, legte Frau Harrer sehr viel Wert darauf, dass die Mitarbeiter für Klienten und Netzwerkpartner schnell und unkompliziert erreichbar waren. Kurze Wege und so wenig wie möglich Verwaltungsaufwand waren stets ihr Credo. Zudem waren ihr eine hohe Verantwortung und Eigenverantwortlichkeit, sowie der Einsatz der Mitarbeiter für die eigene Arbeit besonders wichtig. Sie wollte eine Einrichtung, in der nicht fachfremdes Personal entscheidet – stattdessen sollten die Mitarbeiter die praxis- und alltagstauglichen Entscheidungen treffen. Besonders am Herzen lag Frau Harrer eine Fürsorgepflicht gegenüber den Arbeitnehmern und die Einbindung dieses Anliegens in den Alltag: „Wenn man besondere Mitarbeiter, für eine besondere Art von Arbeit haben möchte, muss man sich um sie kümmern“. Gleichzeitig war ihr aber auch eine hohe Selbstreflexion und Kritikfähigkeit der Mitarbeiter wichtig. Bestmögliche Lösungen für die Klienten sollten gefunden werden; ein partnerschaftlicher, respektvoller Umgang miteinander sollte gelebt werden. Frau Harrer hatte hohen Respekt vor den Klienten, deren Lebensweise und Vorgeschichte. Dies zeigte sich im Umgang und in der Arbeit mit den Menschen: „Jeder soll sich im Umgang mit den Klienten, in den Teambesprechungen und im kollegialen Austausch fragen, ob er alles getan hat, was notwendig ist und überlegen, was noch zu tun sei“. Es war ihr sehr wichtig, geeignete Lösungen für alle Probleme zu finden – auch wenn diese manchmal recht unkonventionell waren. Gründung des KJHZ Im Juli 2001 gründete Frau Harrer aus eigener Initiative das Gemeinnützige Kinder- & Jugendhilfezentrum Fürth GmbH mit dem BRK als Dachverband, welches sie mit großem Einsatz sehr schnell in Fürth etablierte. Im gleichen Jahr erfolgte dann der Umzug des KJHZ an den jetzigen Standort in der Königstraße 108. Dort baute Frau Harrer als Geschäftsführerin und Pädagogische Leitung die Abteilungen „Sozialpädagogische Familienhilfe“ und „Erziehungsbeistandschaften“ kontinuierlich aus und konnte so dem Jugendamt Fürth in kürzester Zeit alle ambulanten Hilfen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz erfolgreich anbieten. Wie bereits in der Vergangenheit, wollte Frau Harrer eine Einrichtung, welche sich an dem vielfältigen Bedarf der Klienten, der Mitarbeiter und der gesellschaftlichen Entwicklung ausrichtet und danach handelt. Eine stetige Entwicklung der Einrichtung, wie auch die Weiterbildung der Mitarbeiter, sollten den Alltag mit beeinflussen. So entstanden inzwischen etablierte Angebote und Abteilungen des KJHZ aus dem Engagement der Mitarbeiter. Das KJHZ hat sich dadurch zu DER Anlaufstelle für Kinder- und Jugendhilfe in Fürth entwickelt und ist zu der Institution geworden, die sie heute ist. Einzigartiges Engagement Die damit verbundene Haltung soll weitergelebt werden. Über 33 Jahre leistete Frau Harrer überaus erfolgreich Sozialarbeit in Fürth und setzte sich insbesondere für Menschen mit Behinderung ein. Ihrem einzigartigen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Frühförderung, der erste integrative Kindergarten Frankens, und die Sozialpädagogische Familienhilfe ins Leben gerufen wurden. Bereits 1998 erhielt Frau Harrer den Ehrenbrief der Stadt Fürth. Im Dezember 2006 wurde sie für ihr großartiges soziales Lebenswerk und ihr unermüdliches Engagement als Ombudsfrau für die Schwächsten in unserer Gesellschaft – die Kinder, Jugendlichen und Behinderten – mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Wir sind sehr stolz auf unsere Gründerin, denn ohne sie gäbe es diese etablierte Einrichtung für Kinder, Jugendliche und Familien in Fürth nicht. Mittlerweile ist das KJHZ aus der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Fürth nicht mehr wegzudenken. Das Gemeinnützige Kinder- & Jugendhilfezentrum Fürth GmbH wird immer mit dem Namen der Gründerin und Impulsgeberin Frau Harrer verbunden sein.

KJHZ Fürth

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Gemeinnütziges Kinder- & Jugendhilfezentrum Fürth GmbH
Königstraße 106-108 | 90762 Fürth | Tel.: +49 911 / 75 66 280 | Fax: +49 911 / 77 40 14 | Mail: kjhz(AT)kjhz.de
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Gründerin und Impulsgeberin - Frau Harrer Gründerin und Impulsgeberin - Frau Harrer

Die Geschichte des Kinder- & Jugendhilfezentrum Fürth GmbH:

Ein Blick zurück in die Geschichte des KJHZ soll die heutige Haltung unseres Hauses nachvollziehbar machen und den Geist des KJHZ auch in Zukunft weiterleben lassen. Im Mittelpunkt steht dabei die Philosophie unserer Gründerin Frau Harrer. Uns leitet der Wunsch, Altes in Neuem zu integrieren und beides miteinander zu verbinden. In den Jahren 1988/89 wurde durch das Jugendamt der Stadt Fürth begonnen, die Sozialpädagogische Familienhilfe modellhaft zu entwickeln. Als Träger wurde eigens der Verein Praxis für Familienberatung e.V. gegründet. Frau Harrer übernahm Anfang 1989 die Leitung des Vereins Praxis für Familienberatung e. V. und begann mit vier Kolleginnen die Sozialpädagogische Familienhilfe in Fürth aufzubauen. Im Dezember 1997 machte Frau Harrer sich mit ihrer Praxis für Gruppen- und Einzelberatung selbständig und bot dem Jugendamt der Stadt Fürth Hilfen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz an. Sie hatte sich entschieden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen, um sich stärker an den konkreten Bedürfnissen der Klienten und der Kostenträger orientieren zu können und die Klienten nicht nach konzeptionellen Gründen aussuchen zu müssen. Philosophie und Haltung Aufgrund ihrer bisher gesammelten Erfahrungen, legte Frau Harrer sehr viel Wert darauf, dass die Mitarbeiter für Klienten und Netzwerkpartner schnell und unkompliziert erreichbar waren. Kurze Wege und so wenig wie möglich Verwaltungsaufwand waren stets ihr Credo. Zudem waren ihr eine hohe Verantwortung und Eigenverantwortlichkeit, sowie der Einsatz der Mitarbeiter für die eigene Arbeit besonders wichtig. Sie wollte eine Einrichtung, in der nicht fachfremdes Personal entscheidet – stattdessen sollten die Mitarbeiter die praxis- und alltagstauglichen Entscheidungen treffen. Besonders am Herzen lag Frau Harrer eine Fürsorgepflicht gegenüber den Arbeitnehmern und die Einbindung dieses Anliegens in den Alltag: „Wenn man besondere Mitarbeiter, für eine besondere Art von Arbeit haben möchte, muss man sich um sie kümmern“. Gleichzeitig war ihr aber auch eine hohe Selbstreflexion und Kritikfähigkeit der Mitarbeiter wichtig. Bestmögliche Lösungen für die Klienten sollten gefunden werden; ein partnerschaftlicher, respektvoller Umgang miteinander sollte gelebt werden. Frau Harrer hatte hohen Respekt vor den Klienten, deren Lebensweise und Vorgeschichte. Dies zeigte sich im Umgang und in der Arbeit mit den Menschen: „Jeder soll sich im Umgang mit den Klienten, in den Teambesprechungen und im kollegialen Austausch fragen, ob er alles getan hat, was notwendig ist und überlegen, was noch zu tun sei“. Es war ihr sehr wichtig, geeignete Lösungen für alle Probleme zu finden – auch wenn diese manchmal recht unkonventionell waren. Gründung des KJHZ Im Juli 2001 gründete Frau Harrer aus eigener Initiative das Gemeinnützige Kinder- & Jugendhilfezentrum Fürth GmbH mit dem BRK als Dachverband, welches sie mit großem Einsatz sehr schnell in Fürth etablierte. Im gleichen Jahr erfolgte dann der Umzug des KJHZ an den jetzigen Standort in der Königstraße 108. Dort baute Frau Harrer als Geschäftsführerin und Pädagogische Leitung die Abteilungen „Sozialpädagogische Familienhilfe“ und „Erziehungsbeistandschaften“ kontinuierlich aus und konnte so dem Jugendamt Fürth in kürzester Zeit alle ambulanten Hilfen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz erfolgreich anbieten. Wie bereits in der Vergangenheit, wollte Frau Harrer eine Einrichtung, welche sich an dem vielfältigen Bedarf der Klienten, der Mitarbeiter und der gesellschaftlichen Entwicklung ausrichtet und danach handelt. Eine stetige Entwicklung der Einrichtung, wie auch die Weiterbildung der Mitarbeiter, sollten den Alltag mit beeinflussen. So entstanden inzwischen etablierte Angebote und Abteilungen des KJHZ aus dem Engagement der Mitarbeiter. Das KJHZ hat sich dadurch zu DER Anlaufstelle für Kinder- und Jugendhilfe in Fürth entwickelt und ist zu der Institution geworden, die sie heute ist. Einzigartiges Engagement Die damit verbundene Haltung soll weitergelebt werden. Über 33 Jahre leistete Frau Harrer überaus erfolgreich Sozialarbeit in Fürth und setzte sich insbesondere für Menschen mit Behinderung ein. Ihrem einzigartigen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Frühförderung, der erste integrative Kindergarten Frankens, und die Sozialpädagogische Familienhilfe ins Leben gerufen wurden. Bereits 1998 erhielt Frau Harrer den Ehrenbrief der Stadt Fürth. Im Dezember 2006 wurde sie für ihr großartiges soziales Lebenswerk und ihr unermüdliches Engagement als Ombudsfrau für die Schwächsten in unserer Gesellschaft – die Kinder, Jugendlichen und Behinderten – mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Wir sind sehr stolz auf unsere Gründerin, denn ohne sie gäbe es diese etablierte Einrichtung für Kinder, Jugendliche und Familien in Fürth nicht. Mittlerweile ist das KJHZ aus der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Fürth nicht mehr wegzudenken. Das Gemeinnützige Kinder- & Jugendhilfezentrum Fürth GmbH wird immer mit dem Namen der Gründerin und Impulsgeberin Frau Harrer verbunden sein.

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